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Das Leben der Königin Elisabeth

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Királyi Kastély

Das Leben der Königin Elisabeth

Das Leben der Königin Elisabeth

 

Elisabeth kam als drittes Kind von Prinz Maximilian Herzog in Bayern (1808-1888) und Ludovika (1808-1892) Prinzessin in Bayern im Jahre 1837 in München zur Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie größtenteils in Possenhofen am Ufer des Starnberger Sees. Der ziemlich ungezwungene Lebensstil der Familie ließ ihr viel Freiheit: Schwimmen, Reiten und Bergsteigen waren ihre Hobbies.

Ludovikas Schwester, Sophie, Prinzessin in Bayern (1805-1872), war die Mutter des Kaisers von Österreich Franz Joseph I.. Für ihren dreiundzwanzigjährigen Sohn suchte sie - im Interesse der Verstärkung der österreichisch-ungarischen Kontakte - eine deutsche Prinzessin und so fiel ihre Wahl (nach einigen erfolglosen Versuchen) auf die Wittelsbacher, auf die älteste Tochter der Prinzenfamilie, Ilona. Die beiden jungen Leute begegneten sich zum ersten Mal im August 1853 in Ischl. Zu diesem Treffen nahm Ludovika auch ihre jüngere Tochter Elisabeth mit, die eben unter Liebeskummer litt. Der gutaussehende blonde Kaiser interessierte sich statt für Ilona für das sechzehnjährige, stille und gehemmte Mädchen mit der Zopffrisur. Die Liebesheirat im April 1854 sollte Elisabeth allerdings wenig Glück bringen. Zwischen den Wänden der Hofburg sah sie ihren frischgebackenen Ehemann, der sich völlig der Tagespolitik und den Herrschaftsproblemen widmete, nur selten. Elisabeth war einsam und hatte niemanden, dem sie die Probleme anvertrauen konnte, die sich aufgrund des Kontrastes zwischen dem freien Leben auf dem Land und der strengen Hofetikette für sie ergaben. Ihr Persönlichkeit stand von Anfang an im Widerspruch zu der ihr auferlegten Rolle: die ihr zugeteilten, älteren und langweiligen Hofdamen kritisierten ständig ihre Kleidung, Bildung, Tanzkenntnisse und Betragen. Elisabeths strengste Richterin aber war ihre Schwiegermutter, Prinzessin Sophie.

Die junge Kaiserin hatte sich von Kindheit an für Literatur und Geschichte interessiert. Aufgrund ihrer Situation war sie in der Lage, ihr Talent zur Orientierung im politischen Leben auszubauen. Doch nur bei einer Gelegenheit griff sie ernsthaft in die Politik ein, und sie tat das im Interesse der Ungarn. Die Frau von Franz Joseph, der 1848/49 die ungarische Revolution und den Freiheitskampf niederschlug, sympathisierte mit den Ungarn - vielleicht auch wegen der Antipathie Sophies. Ab 1893 lernte sie mit großer Beharrlichkeit die ungarische Sprache und Geschichte, und sie umgab sich mit ungarischen Hofdamen und einer ungarischen Vorleserin. Sie war in ständigem Briefwechsel mit den ungarischen Liberalen: mit Gyula Andrássy und Ferenc Deák. Sie verteidigte deren Sache vehement, sie war der Ansicht, dass dies die einzige Chance zur Aufrechterhaltung der Monarchie sei: in Dutzenden von entschiedenen, schon an Erpressung grenzenden Briefen forderte sie den Kaiser zum Vergleich Österreich-Ungarn auf. Nach der im preußisch-österreichischen Krieg erlittenen endgültigen Niederlage gab der an einer Bereinigung der Beziehung zu Ungarn interessierte Kaiser nach: 1887 kam der Vergleich zustande, und es wurde ein neuer Staat gebildet: die österreichisch-ungarische Monarchie. Am 8. Juni wurde Franz Joseph zum König, Elisabeth zur Königin von Ungarn gekrönt. Elisabeth machte sich die Unabhängigkeitsbestrebungen Ungarns völlig zu eigen. In einem solchen Umfang, dass sie in einem nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Gedicht verrät: sie möchte Ungarn einen Sohn schenken, den sie als Ungarn erzieht und der später als Regent das Land Österreich entreißt. Im Sinne dieser Entscheidung schenkt sie 1868 ihrer jüngsten Tochter das Leben, die auch ungarische Prinzessin genannte Marie Valerie.

Elisabeth interessierte sich auch später für die politischen Ereignisse, aber umso mehr sie wusste desto größer wurde ihre Abscheu vor den Ungerechtigkeiten der Geschichte. Deshalb hielt sie Distanz zur Politik und war als Privatperson eine Anhängerin des Republikgedankens.

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Aktuell

Neuigkeiten und Informationen

Neues Kombiticket für das Königliche Schloss Gödöllő

Neues Kombiticket für das Königliche Schloss Gödöllő

Die MÁV Személyszállítási Zrt. und das Königliche Schloss Gödöllő haben sich auf die Einführung eines neuen gemeinsamen touristischen Produkts geeinigt. Auf Grundlage der Absichtserklärung der beiden Parteien wird künftig ein Kombiticket den Besuchern dabei helfen, das Schloss einfach und zu einem günstigen Preis zu erreichen, eines der beliebtesten kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes. Im Rahmen der Vereinbarung wird über die Vertriebskanäle der MÁV – unter anderem in der MÁV-App, an Fahrkartenschaltern und Automaten – ein neuer Tickettyp verfügbar sein, der sowohl die Nutzung des öffentlichen Verkehrs als auch den Eintritt zur Dauerausstellung des Königlichen Schlosses Gödöllő umfasst. Ziel der neuen Konstruktion ist es, den Besuchern eine bequemere, flexiblere und kosteneffizientere Reise- und Eintrittsmöglichkeit zu bieten. Das „Kombiticket Königliches Schloss Gödöllő – MÁV“ trägt zur Stärkung des Inlandstourismus sowie zur Förderung kultureller Reisen bei. Die Initiative hat das klare Ziel, die Nutzung umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern und einem noch breiteren Publikum den Zugang zum kulturellen Angebot des Schlosses zu ermöglichen. Das Kombiticket wird in mehreren Varianten erhältlich sein und sich an den unterschiedlichen Reisebedürfnissen orientieren. Im Angebot enthalten sind unter anderem Kombinationen mit dem 24-Stunden-Ticket „Ungarn 24“ sowie dem 24-Stunden-Ticket „Pest Komitat 24“, jeweils mit Erwachsenen- und Ermäßigungsvarianten für Studierende. Die vergünstigten Pakete sind ab 3.240 Forint erhältlich, während landesweit gültige Vollpreistickets 9.490 Forint kosten. Ziel der langfristigen Zusammenarbeit ist die Integration von touristischen und Verkehrsdienstleistungen sowie die umfassende Verbesserung des Besuchererlebnisses. Die Initiative dient sowohl dem Komfort der Reisenden als auch der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit inländischer Tourismusattraktionen.    
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Seit 30 Jahren geöffnet

Seit 30 Jahren geöffnet

Ich möchte allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schlossgesellschaft danken, die diese prachtvollen Räume und Gärten mit Leben und Emotionen erfüllt haben – und weiterhin erfüllen –, wodurch dieser großartige Ort wirklich zu einem Ort des Dienstes wird. Ebenso möchte ich meinen Dank und meine Anerkennung allen unseren geschätzten ehemaligen Besuchern aussprechen, die unsere Ausstellungen besichtigt, unsere Konzerte und Programme besucht oder unseren Veranstaltungsort für ihre Hochzeiten und Events gewählt haben. Das 30. Jahr, in dem das Schloss als kulturelle Institution für die breite Öffentlichkeit geöffnet ist, markiert den Beginn eines neuen Kapitels im Leben dieses fast 300 Jahre alten Gebäudes und seines Parks. Mit Unterstützung der OTP Bank und der Regierung Ungarns beginnt das bislang größte Restaurierungs- und Entwicklungsprojekt. Dadurch werden wir in einigen Jahren dieses Wunder im Herzen Ungarns endlich in einem Zustand sehen können, der dem ähnelt, wie ihn Königin Elisabeth – Sisi – einst erlebte. Eine spannende Reise liegt hinter uns, und eine ebenso spannende beginnt nun gemeinsam: Wir bewahren die Vergangenheit, leben die Gegenwart und gestalten die Zukunft mit Ihnen und für Sie. Dr. Tamás Ujváry Direktor
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